Alfa Romeo am Internationalen Automobilsalon 2016 in Genf

Alfa Romeo wartet am Automobilsalon in Genf gleich mit mehreren Weltpremieren auf. Erstmals zu sehen ist die komplette Baureihe Alfa Romeo Giulia mit der 510 PS starken Version Quadrifoglio an der Spitze. Ausserdem präsentieren sich die neuen Modellgenerationen von Alfa Romeo Giulietta und Alfa Romeo MiTo. Die Supersportwagen Alfa Romeo 4C und Alfa Romeo 4C Spider komplettieren den prominenten Auftritt der Marke in Genf.


Die viertürige Sportlimousine ist in der Schweiz in drei Ausstattungsversionen (Giulia, Super und Quadrifoglio) ab April verfügbar. Das Topmodell Giulia Quadrifoglio mit 510 PS (375 kW) ist ab CHF 87‘000 erhältlich. Kunden haben die Wahl zwischen dem Sechsgang-Handschaltgetriebe und der Achtgang-Automatik sowie vier leistungsstarken Motoren. Neben dem V6-Biturbo-Benziner mit 2,9 Liter Hubraum der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio stehen ein neuer 2,0-Liter-Turbobenziner (147 kW/200 PS) sowie ein ebenfalls neuer 2,2-Liter-Turbodiesel in zwei Leistungsstufen (110 kW/150 PS oder 132 kW/180 PS) zur Verfügung.


Die neue Alfa Romeo Giulia

Mit einem Gespür für Proportionen, stilistischer Geradlinigkeit und hochwertigen Oberflächen steht die neue Alfa Romeo Giulia in der Tradition italienischen Designs. Die direkte Lenkung, das spontane Ansprechverhalten der Motoren sowie schnelle Gangwechsel und kurze Bremswege stellen den Fahrer in den Mittelpunkt und sorgen für ein begeisterndes Fahrerlebnis.

Die Entscheidung, die neue Alfa Romeo Giulia mit Hinterradantrieb zu konstruieren, ist mehr als ein blosses Bekenntnis zu den technischen Wurzeln der Marke. Diese Konfiguration garantiert ausserdem sportliche Fahrleistungen und hohen Fahrspass. Zu den Stärken der neuen Alfa Romeo Giulia zählen darüber hinaus die optimale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse, die von Alfa Romeo patentierte Konfiguration der Radaufhängungen und die direkteste Lenkung im Wettbewerbsumfeld. Die überlegene Leistungsfähigkeit der Motoren wird unterstützt durch ein geringes Fahrzeuggewicht. Die weitreichende Verwendung von ultraleichten Werkstoffen wie Kohlefaser, Aluminium, Aluminium-Verbundmaterial und Kunststoff führt beim Topmodell Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio zu einem Leistungsgewicht von weniger als drei Kilogramm pro PS.

Das integrierte Bremssystem (IBS) verkürzt den Bremsweg deutlich während dem das aktive Fahrwerk einen vorbildlichen Komfort an Bord garantiert. Exklusiv beim Topmodell Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio zum Einsatz kommen das elektronisch gesteuerte Hinterachsdifferenzial, das mit Hilfe einer Doppelkupplung das zur Verfügung stehende Drehmoment aktiv zwischen rechtem und linkem Rad aufteilt (Torque Vectoring) sowie die elektrisch ein- und ausfahrende Spoilerlippe unter dem vorderen Stossfänger (Active Aero Splitter).


Die neue Alfa Romeo Giulietta und der neue Alfa Romeo MiTo

Begleitet wird die Alfa Romeo Giulia von neuen Generationen der Modelle Giulietta und MiTo. Beide sind nun optisch dichter an das Flaggschiff der Marke herangerückt. Auffallendes Zeichen ist die neue Fahrzeugfront, die dem neuen Markengesicht entspricht. Mit überarbeitetem Kühlergrill und zwei horizontalen Lufteinlässen ziert sie die unverwechselbare Geometrie legendärer Fahrzeugmodelle von Alfa Romeo. Tatsächlich gehört das aus trapezförmigem Scudetto (Kühlergrill) und „Baffi" (zu Deutsch: Schnurrbart) gebildete Dreieck zu den bekanntesten Designelementen in der Geschichte des Automobils. Auch Anordnung und Design der Schriftzüge Giulietta und MiTo entsprechen dem Modell Giulia. Und schliesslich tragen die 2016er Versionen von Alfa Romeo Giulietta und Alfa Romeo MiTo das modernisierte Markenlogo.

Neu bei der Alfa Romeo Giulietta, die ab März in der Schweiz zu haben ist, sind unter anderem die Kombination aus 88 kW (120 PS) starkem 1,6-Liter-Turbodiesel und Doppelkupplungsgetriebe Alfa Romeo TCT sowie das vielseitige Entertainmentsystem Uconnect LIVE mit 6,5 Zoll (16,5 Zentimeter) grossem Touchscreen.

In Genf ausgestellt ist auch die Topversion Alfa Romeo Giulietta Veloce, die vom Turbobenziner 1.8 TBi 16V mit 176 kW (240 PS) Leistung angetrieben wird. Dieses Fahrzeug ist optisch besonders auffallend. Grund dafür sind unter anderem Sportstossfänger mit roten Einsätzen, die dunkelgraue Farbe, das Glasdach, rot lackierte Bremssättel und 18-Zoll-Leichtmetallräder. Die Sportsitze sind mit einer Kombination aus Leder und Alcantara bezogen und weisen rote Kontrastnähte auf. Das zweite Ausstellungsfahrzeug ist eine Alfa Romeo Giulietta Super, ausgestattet unter anderem mit tabakfarbenen Ledersitzen, 18-Zoll-Leichtmetallrädern, Chromdetails an der Karosserie und einem neu gestalteten Auspuffendrohr.

Auch die neue Modellgeneration des Alfa Romeo MiTo feiert in Genf Weltpremiere. Die Markteinführung in der Schweiz ist für Juli vorgesehen. Besucher der Genfer Messe erwartet die Topversion Alfa Romeo MiTo Veloce, unter deren Haube ein 125 kW (170 PS) leistender 1,4-Liter-Turbobenziner mit MultiAir Technologie sitzt. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören das Doppelkupplungsgetriebe Alfa Romeo TCT sowie neu ins Programm aufgenommene Sportsitze von Sabelt, die mit einem Mix aus schwarzem Stoff und Alcantara bezogen sind.


Alfa Romeo 4C und Alfa Romeo 4C Spider

Wie kaum ein anderes Fahrzeug der Marke verkörpern Alfa Romeo 4C und Alfa Romeo 4C Spider die Werte Höchstleistung, exzellente Technologie und atemberaubendes Design. Beide Sportwagen stehen in Genf stellvertretend für die DNA von Alfa Romeo.

Ihre Vierzylinder-Mittelmotoren mit 1‘750 Kubikzentimeter Hubraum, Turbolader, Benzindirekteinspritzung und variabler Nockenwellensteuerung garantieren Fahrleistungen auf dem Niveau von Supersportwagen. Alfa Romeo 4C und Alfa Romeo 4C Spider beschleunigen aus dem Stand auf Tempo 100 in 4,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 257 km/h. In Kurven erreicht die Querbeschleunigung bis zu 1,1 g. Bei einer Vollbremsung wirken Verzögerungskräfte von 1,25 g auf die Passagiere. Zum Supersportwagen-Konzept gehört ausserdem die Fahrgastzelle (Monocoque) aus Kohlefaser. Die Karosserie ist aus dem Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff SMC (Sheet Moulding Compound) gefertigt, der im Vergleich zu Stahl und sogar dem Leichtmetall Aluminium einen deutlichen Gewichtsvorteil bringt.


03/03/016